FAQ

Frequently Asked Questions - Häufig gestellten Fragen

Die Zargen

1) Kann man per Lieferungsdienst auch weniger als 8 Zargen (ein Set) kaufen?
Nein, das geht leider nicht, wir verkaufen ausschließlich nur vollständige Sets - 8 Stück.

2) Die PSNV-Mitglieder haben günstige Preise. Wie kann man Mitglied werden?
Man kann entweder hier elektronisch registrieren oder man kann den Geschäftsführer der PSNV- CZ kontaktieren:
e-mail: jednatel@n-vcelari.cz

3) Warum hat man gerade die Höhe 2/3 Langstroth (167 mm) gewählt?
Dieser Zargetyp gehört zu den meistbenützten Flachzargen. Davon zeugt auch die Tatsache, dass Herr Zdeněk Žák, der viel Geld in die Spritzgussform auf die Kunststoffrämchen investiert hat, hat auch diesen Ausmaß gewählt.

Vorteil des Ausmaßes Langstroth 2/3 ist, dass die Honigraumzarge 25 - 35 kg wiegt, was für einen durchschnittlich physisch rüstigen Imker akzeptabel ist, und man kann mit den ganzen Zargen – also produktiv manipulieren.

Andere Zargenhöhe, die von den Imkern auch oft benutzt wird, ist Langstroth 3/4 (192 mm). Falls Sie in solchen Zargen imkern oder imkern möchten, können Sie sich weiter die Informationen und das Angebot anschauen. Denken Sie dabei aber auch an Ihre physische Möglichkeiten, denn eine solche Zarge voll mit Honig ist schon ziemlich schwer.

4) Wieviele Langstroth 2/3 – Zargen braucht man für ein Volk?

Heutzutage züchtet man starke und brutreiche Völker und nach unserer Erfahrung lohnt sich für jedes Volk 7-8 Zargen zu haben. Bei der Überwinterung genügen dann gewöhnlich 4-5 Zargen. Überdies braucht man aber noch 2-3 Zargen zum Lagern von Vorratswaben für die Frühernte im nächsten Jahr. Es ist auch gut, wenn man noch eine zusätzliche Zarge für das Füttern im Spätsommer hat, die man dann im Winter z.B. zum Manipulieren bei der Vorbereitung der Rämchen mit den Zwischenwänden im Winter benutzen kann.

5) Sind die Zargen aus Fichte oder aus Strobe?

Sie sind aus Fichte. Der Hauptgrund, warum man die Weymouthskiefer benutzt, ist das, dass das Kieferholz je nach den Wachsbedingungen um 5-10 % leichter als das Fichtenholz. Die Produktion von unserer Zargen geht von den Einkaufsmöglichkeiten des Fichten–Schnittholzes aus. Wir warten auch auf eine gute Gelegenheit, wann man günstig das Strobenholz kaufen könnte. Von der breiten Imkeröffentlichkeit haben wir auch erfährt, dass das Fichtenholz besser als das Kieferholz zum Paraffinieren geeignet ist. Wir sind aber nicht imstande dieses zu beweisen.

6) Ich habe schon Langstrothzargen und will nur die Völkeranzahl erweitern. Passen die neuen Zargen auf die Bestehenden?
Ja, das ist der Vorteil der Standardisierung – des vereinigten Zargensystems. Wenn Ihre bestehenden Zargen ein wirklicher Langstroth sind (und falzlos), passen auf diese die Neuen problemlos.

7) Wie sind die Holzplatten bearbeitet? Mit der linken oder mit der rechten Seite heraus?
Es gibt zwei Meinungen: entweder mit der linken oder mit der rechten Seite heraus. Eine ist auf der Holzspannung und der Schraubenbelastung gegründet, die andere begründet kleinere Holzschuppigkeit und besseren Wasserabfluss. Dann soll man gut aussuchen.
Wir unterscheiden weder linke noch rechte Seite und bevorzugen eher die Aussicht der Holzplatte, damit die besser aussehende Seite immer nach außen ist (die Harztaschen auf der inneren Seite).

8) Besser seien die Falzzargen, vor allem bei der Wanderung, ist es wahr?
Es ist eher die Frage der eigenen Erfahrung und jeder Zargenproduzent preist seine eigene Technologie. Die Lieferer der Falzzargen werden immer die Vorteile der Falzzargen vorziehen. Bei den falzlosen Zargen kommt es bei der Manipulation nicht so viel zu Bienenzerquetschungen wie bei den Falzzargen. In der Welt (Neuseeland, Australien, USA) imkert man problemlos in den falzlosen Zargen, obwohl man dort die Völker auf weite Entfernungen transportiert. Die Falze verteuern die Produktion von Zargen. Es geht dann wieder um eine mitteleuropäische „Ausbesserung.“

9) Ich habe gehört, dass die Bienen in den niedrigen Zargen schlechter überwintern, ist das Wahr?
Auf diese Frage kann man die Antwort in den Fragen und Antworten von Jindřich Boháč unter der Nr. 24 finden.
Nach unseren Erfahrungen kann man gut auch in den höheren Lagen (wir imkern in der 650 m Seehöhe) die Völker in den niedrigen Zargen überwintern, manchmal sogar besser als in den niedrigeren Lagen (350 m Seehöhe). Dank dem einigen Grundriss können Sie auch die Kombination von niedrigen und hohen Zargen, um die Unterschiede beobachten zu können. Nachteil bei den hohen Zargen ist der schwierigere Wabenbauabwechslung.

10) Womit soll ich die Zargen behandeln?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man die Zargen behandeln kann:

- Bestrich mit der dünnschichtigen Lasur, z.B. DIXOL
- Ölbestrich (Leine-, Palmenöl)
- Paraffinieren (Anweisung 1, Anweisung 2)
- Keine Behandlung

Jede Variante har ihre Pros und ihre Kontras. In der Literatur gibt es Vergleichtests erwähnt, wenn die Lebenszeit der behandlungslosen Zargen ungefähr gleich ist, wie bei den behandelten. In Bezug auf den Arbeitsaufwand beim Bestreichen ist die Behandlung diskutabel. Jeder Bestrich oder jedes Paraffinieren verschlechtert automatisch die Wasserdurchlässigkeit des Holzes. Das Paraffinieren ist eine gute Desinfektionsweise auch nach wiederholtem Benutzen. Die Böden sollte man gründlich bestreichen, falls sie auf solcher Unterlage stehen, die die Feuchtigkeit vom unten führen kann. So verlängert man die Haltbarkeit der Böden.

Die Rämchen

1) Liefern Sie auch die Zwischenwände?
Wir haben es vor, ein Angebot an Zwischenwände geeigneten Ausmaßes vorzubereiten. Bisher haben wir aber keinen idealen Produzenten gefunden. Neu sind wir jetzt fähig, die Kunststoffzwischenwände zu liefern. Sie sind zwar für die Bienen nicht natürlich, aber anderseits ermöglichen sie einen geschlossenen Wachskreislauf, auch wenn man keine Wachspresse hat. Zweiter Vorteil der Plastikzwischenwände ist eine gute Bearbeitung vom Melezitose-Honig, den man zusammen mit dem Wachs mit einer Spachtel abschaben und dann den Honig vom Wachs leicht trennen kann.

2) Wie montiert man die Kunststoffzwischenwände?
Die Kunststoffzwischenwände kann man leicht in das fertige Holzrämchen oder in die von uns gelieferten Rämchen mit Kunststoffbacken einsetzen. Kunststoffzwischenwand kann man problemlos biegen, sie ist aus einem mechanisch sehr beständigen Kunststoff. Man setzt sie einfach in die Seitenschienen im Rämchen ein. Ausmaßskizze mit der Kunststoffzwischenwand finden Sie hier.

3) Wie große Wachszwischenwände soll ich mir kaufen?

Wenn Sie die Wachszwischenwände benutzen möchten, dann brauchen Sie das Ausmaß: 420x142 mm. Das innere Ausmaß zwischen den Rämchenschienen (bei den von uns gelieferten Rämchen, bei Holzrämchen oder bei Kunststoffbackenrämchen) ist zwar 144 mm, aber es ist besser ca. 2 mm für die Zwischenwanddilatation zu lassen (die Temperatur im Magazin kann zu einer geringen Ausdehnung der Zwischenwand führen). So vermeiden Sie die Beulung der Zwischenwand in die Seite und damit verbundene Krummbau der Wabe. Die Skizze mit Ausmaßangaben finden Sie hier.

Anm.: Einige Hersteller schneiden die Wände nicht ganz exakt. Aus diesem Grund ist es besser ein bisschen höhere Zwischenwände zu bestellen, und diese dann selbst auf das passende Ausmaß zu schneiden. Dadurch kann man auch Bände für Bauwaben (oder Wildbau) erzeugen.

4) Wie festigt man die Wachszwischenwände, wenn man nicht drahten will? Um Bilder angereicherte Anweisung finden Sie im Web Der Arbeitsgemeinschaft der Magazinimker (PSNV-CZ).

Böden und Deckel

1) Was ist der teleskopische Deckel?
Es geht um einen Deckel, dessen innere Ausmaß ein bisschen größer ist als der Außenausmaß der Zargen (Wandbreite 25 mm). Den Deckel kann man dann über die obere Zarge aufsetzen und er überhängt den Grundriss des ganzen Magazins.

2) Ist das Bodengitter aus einem verzinkten oder einem rostfreien Draht?
Es ist aus dem verzinkten Draht. Den gleichen Gittetyp benutzen die meisten tschechischen Bienenstockhersteller. Bei der Behandlung mit der Ameisensäure kommt es selbstverständlich Gitterbelastung. Mann muss aber dessen bewusst sein, das die Gitterhaltbarkeit nicht unbeschränkt ist. Wenn man rostfreie Gitter benütze, würde auch der Preis entsprechen steigen.

Papierkisten für die Langstroth - Ableger

1) Wie ist der Luftumlauf für die transportierten Ableger versichert?
Besser als die Wörter beantwortet diese Frage ein Foto am Ende der im Web angeführten Anweisung PSNV CZ, die ursprünglich zur Propagierung vom einheitlichen Magazinsystem mit Langstrothgrundriss.

2) Kann man die Papierkiste auch als Zuchtkasten für die Königinnenzucht benutzen?
Ja, es geht. Die Kiste muss man gegen Wasser versichern – Sockel, Deckel, und dann ist diese gegen die äußere und innere Feuchtigkeit (dank dem hochwertigen Material) auch mehrere Wochen resistent. Einen Nachteil kann man vielleicht bei kälterem Wetter betrachten, wenn die Entwicklung im Vergleich zu einem üblichen Zuchtkasten oder Begattungskästchen. Die Breite der Papierwand ist anderseits aus zwei fünfschichtigen Kartons geschaffen, was schon von gewissen Isolierungsfähigkeiten zeugt.